Wer ich bin.

Wer ich bin.

Als ich acht war verkaufte ich meine erste Zeitung, mit 15 nahm ich Aufträge als Ghostwriter entgegen. Wer in Deutsch eine bessere Note wollte, kaufte bei mir Buchberichte um 100 Schillinge ein. Dann kam das Internet und stellte mein erstes Geschäftsmodell auf den Kopf. 

Schnell war es spannender Infos ins Netz zu stellen, anstatt sie nur in hübsche Sätze zu packen. So studierte ich Informationsmanagement und verbrachte zehn coole Jahre im„Digital und Mobile Marketing“, eineinhalb davon in den USA. Doch dieses Highspeed-Karussell, in dem ich saß, drehte sich immer schneller. Bis mir eines Tages schwindelig – und auch ziemlich schlecht wurde. Mitunter lag es daran, dass ich zum ersten Mal schwanger war.

Zwei Kinder und fünf Jahre später schaue ich nun anders auf die Digitalisierung und diesen unglaublichen Trip, auf den sie uns gerade schickt.

Weil Kinder einem sowieso das Herz öffnen, hörte ich bei der Gelegenheit auf meines: Ich begann wieder zu schreiben.

 

 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail